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2020 bezahlte Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen so viele Fördergelder aus wie noch seit seinem elfjährigen Bestehen. Wie kommt es zu dieser hohen Nachfrage? Und wird das in den nächsten Jahren so weitergehen? Roger Nufer, Fachspezialist Gebäude beim Bundesamt für Energie, gibt Auskunft. Weiterlesen

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Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der «Coopérative i6» verwirklichten sich in einem historisch wertvollen Haus mitten in Lausanne ihren Wohntraum. Weiterlesen

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La Confédération vise, par la mise en œuvre de la stratégie Open Government Data 2019-2023, une meilleure efficience, transparence et promotion de l’innovation grâce à la distribution simple et gratuite d’un grand nombre de données. L’OFEN s’associe aux objectifs de la stratégie et publie depuis plusieurs années des données ouvertes. Les données pour les centrales hydroélectriques ou encore les bornes de recharges pour voitures électriques sont par exemple mises à disposition. Weiterlesen

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Die Arbeitsgruppe des Bundes für die nukleare Entsorgung (Agneb) hat kürzlich ihren Tätigkeitsbericht 2020 veröffentlicht, der Beirat Entsorgung seinen Jahresbericht 2020. Beide haben im Pandemiejahr 2020 ihre Arbeiten uneingeschränkt fortgesetzt. Weiterlesen

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Die Webseite ich-tanke-strom.ch zeigt die öffentlichen Ladestationen für Elektroautos an. Welche ist verfügbar? Wie sieht es punkto Ladeleistung aus? Und welchen Steckertyp bietet die Ladestation? Kennzahlen zu diesen Informationen werden neu regelmässig ausgewertet. Das Ziel: Den Ausbau des E-Ladenetzes zu dokumentieren.

Martin Hertach leitet den Dienst Geoinformation im Bundesamt für Energie und erklärt, warum diese Kennzahlen ausgewertet werden.

Energeiaplus: Das Jahr 2020 war ein Rekordjahr für E-Autos. Noch nie wurden so viele neue Elektrofahrzeuge in Verkehr gesetzt wie letztes Jahr. Bildet die Situation bei den Ladestationen diese Entwicklung ab?

Martin Hertach, Leiter Geoinformation beim Bundesamt für Energie; Bild: BFE

Martin Hertach: Ja, auch die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur wird stetig ausgebaut, dies sieht man gut in den neu publizierten Kennzahlen. Eine Ladesäule muss gut geplant sein und viele Anforderungen erfüllen. Ein Beispiel ist der Anschluss an das Stromnetz. Um möglichst gute Rahmenbedingungen für die Elektromobilität und den Bau von Ladestationen zu schaffen, wurde im Jahr 2018 die Roadmap Elektromobilität 2022 ins Leben gerufen. Die Roadmap ist ein Gemeinschaftswerk von über 50 Organisationen und Firmen verschiedener Branchen sowie Vertretern von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden.

Standort, Verfügbarkeit, Steckertyp, Ladeleistung werden nun systematisch ausgewertet. Warum?

Die energieeffiziente Mobilität trägt wesentlich dazu bei, die Ziele der Energiestrategie 2050 zu erreichen. Dabei spielt die Entwicklung der Elektromobilität und damit auch der Ladeinfrastruktur eine wichtige Rolle. Dank der systematischen Beobachtung der Zahlen und Fakten kann man feststellen, ob die Entwicklung in die richtige Richtung und in geeignetem Tempo verläuft.

Stichwort Ladeleistung: Die Karte zeigt, was die Ladestationen zusammen gezählt an Leistung zur Verfügung stellen – für die ganze Schweiz und auch auf die einzelnen Kantone aufgeschlüsselt. Kann das Stromnetz diese Ladeleistung auch bereit stellen – auch dann, wenn die Zahl der E-Autos auf den Schweizer Strassen weiter zunimmt, so wie es das Ziel ist.

Die Planung von Ladesäulen umfasst natürlich auch die Integration ins Stromnetz. Die Betreibenden der Ladesäulen stellen zusammen mit dem zuständigen Stromnetzbetreiber sicher, dass die Leistung auch wirklich geladen werden kann, auch wenn die Ladesäulen sehr gut besucht sein werden.

Die Kennzahlen werden für die ganze Schweiz sowie für die einzelnen Kantone erhoben. Man sieht also, wo die Kantone punkto Ausbau des öffentlichen Ladenetzes stehen. Wozu dient die kantonale Aufschlüsselung?

Wie bei den Neuzulassungen von Personenwagen weisen wir auch bei der Ladeinfrastruktur die Kennzahlen pro Kanton aus. Diese kantonalen Informationen sind von grossem Interesse. Wir erhalten dazu auch immer wieder Anfragen von Medien und Fachstellen.

ich-tanke-strom.ch zeigt ja Echtzeitdaten zur Verfügbarkeit der Ladestationen. Inwiefern ist diese Echtzeit-Information relevant für die neu erhobenen Kennzahlen?

Die Echtzeitdaten beziehen sich vor allem auf die Verfügbarkeit der Ladestationen, also welche Ladesäule jetzt gerade frei oder besetzt ist. Die Kennzahlen beziehen sich auf die weniger veränderlichen Eigenschaften der Ladeinfrastruktur, beispielsweise wie viele Ladesäulen es überhaupt gibt. Auch diese Angaben ändern mit der Zeit immer etwas. Deshalb erfassen wir diese Kennzahlen täglich und erstellen dann am Ende des Monats Durchschnittswerte, welche wir dann publizieren.

Für wen ist diese Auswertung gedacht?

Hier muss man unterscheiden. Einerseits bieten wir ein Datenprodukt an, welches frei verwendet werden darf. Dieses Datenprodukt richtet sich an Verbände, Hochschulen, Datenjournalistinnen und -journalisten sowie an Behörden. Andererseits bieten wir eine Visualisierung dieser Daten an. Die Visualisierung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, die so auf einen Blick die Entwicklung der Ladeinfrastruktur beobachten kann.

Werden alle öffentlich zugänglichen Ladestationen erfasst? Wie wird das sichergestellt?

Wir schätzen, dass wir über 90% der öffentlich zugänglichen Ladestationen der Schweiz auf ich-tanke-strom.ch abbilden und somit auch in den Kennzahlen ausweisen. Jedoch entwickelt sich der Markt der Ladeinfrastruktur rasch und es treten neue Akteurinnen und Akteure auf. Wir sind stets bemüht, neue Anbietende so schnell wie möglich an ich-tanke-strom.ch anzuschliessen und auch abzubilden. Zudem lädt das BFE weitere interessierte Anbietende von öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge ein, sich anzuschliessen.

Seit November 2020 läuft nun diese Auswertung. Kann man schon erste Trends erkennen?

Wir beobachten die Entwicklung schon etwas länger und sehen einen kontinuierlichen Zubau bei der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Dies sicher auch dank den vereinbarten Massnahmen im Rahmen der Roadmap Elektromobilität. Zudem fand erst kürzlich ein Spitzentreffen zwischen Bundesrätin Sommaruga und hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Automobil-, Elektrizitäts-, Immobilien- und Fahrzeugflottenbranche sowie der Kantone, Städte und Gemeinden statt, um über weitergehende Ziele zur Entwicklung der Elektromobilität zu diskutieren. Dabei ist die öffentliche Ladeinfrastruktur ein wichtiger Schwerpunkt.

Das Interview führte Brigitte Mader, Kommunikation, Bundesamt für Energie

 

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Erstmals wurden im letzten Jahr mehr Heizungen verkauft, die erneuerbare Energieträger statt fossile Energien nutzen. Das zeigt die Verkaufsstatistik von Gebäudeklima Schweiz (GKS). Weiterlesen

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Park-and Ride-Anlagen nutzen und frühzeitig vom gemütlichen Auto auf die-S-Bahn oder den Bus umsteigen. Nein danke!? Doch genau so könnten Städte vom Autoverkehr entlastet werden. Umsteigen ist heute tatsächlich nicht immer attraktiv. Es besteht hier Nachholbedarf in der Verkehrsplanung. Das hat auch das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) verstanden. Zum Umsteigen bewegen können Verkehrsdrehscheiben, die gut in ihr räumliches Umfeld eingebunden und städtebaulich attraktiv gestaltet sind, und die neben den herkömmlichen Verkehrsmitteln wie Auto und ÖV auch Car- oder Bike-Sharing und Infrastrukturen für den Fuss- und Veloverkehr anbieten. Solche Projekte und Ansätze werden in der aktuellen Ausschreibung der «Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität» (KOMO) gesucht. Das Schwerpunkt-Thema der Ausschreibung lautet «Multimodale Drehscheiben». Eingabefrist für Fördergesuche ist der 30. April 2021. Weiterlesen

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Welche Rolle spielen die Gas-Verteilnetze in einer (fast) klimaneutralen Welt? Ein von EnergieSchweiz mitfinanziertes Dialogprojekt hat über zwei Jahre nach Antworten gesucht. Fünfzehn Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Gasversorgern, Verbänden, Kantonen, der Wissenschaft und dem Bund haben Fakten gesammelt und konsolidiert, um Empfehlungen auszuarbeiten. Weiterlesen

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In der Regel einmal pro Jahr flattert den Bewohnerinnen und Bewohnern von Mehrfamilienhäusern die Nebenkostenabrechnung ins Haus, welche unter anderem die Kosten für Energie und Wasser ausweist. Die meisten werden sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben, wie die Gesamtkosten für Energie und Wasser innerhalb der Liegenschaft unter den Bewohnerinnen und Bewohnern aufgeteilt werden – oder wahrscheinlich erst dann, wenn man mit der Abrechnung nicht einverstanden ist. Wohin wendet man sich am besten, wenn Fragen zur Nebenkostenrechnung auftauchen? Und welche Regeln gelten überhaupt für die diese Abrechnungen? Weiterlesen

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Personen- oder Lieferwagen? Sowohl als auch! Es gibt Fahrzeuge, die sowohl zur einen wie zur anderen Fahrzeugart gehören können. Relevant ist die Zuteilung zum Beispiel, wenn es um die Grenzwerte von CO2-Emissionen geht. Weiterlesen

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