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Ende Juli fand die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Summer Institute der World Nuclear University (WNU) statt, welches während fünf Wochen in Rumänien und später der Schweiz durchgeführt wurde. Das WNU Summer Institute ist ein intensives internationales Programm zur Führungskräfteentwicklung. Es bietet interaktive Vorträge, Präsentationen eingeladener Führungskräfte, Exkursionen zu nuklearen und industriellen Einrichtungen, gesellschaftliche Veranstaltungen sowie Teamprojekte, die von weltweit anerkannten Mentorinnen und Mentoren geleitet werden. Weiterlesen

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Die Nagra hat ihren ersten Bohrplatz in Bülach in Betrieb genommen. In den kommenden sechs Monaten wird hier rund um die Uhr gebohrt, um Proben des Untergrunds zu entnehmen. Zusätzlich zu dieser Sondierbohrung werden gemäss Nagra mindestens fünf weitere an insgesamt 23 möglichen Bohrplätzen folgen. Die Bohrungen sollen Aufschluss über die geologischen Bedingungen im Untergrund geben und so die Ergebnisse der 3D-Seismik und der Quartärbohrungen vervollständigen. Die Durchführungen von Sondierbohrungen erfordern eine kernenergierechtliche Bewilligung des UVEK. Die dazugehörigen Verwaltungsverfahren werden vom BFE geleitet. Peter Raible ist Fachspezialist Kernenergierecht beim BFE, er hat die Bewilligungsverfahren begleitet und gibt Auskunft über den Fortgang der Bohrungen.  Weiterlesen

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Die in der Schweiz separat gesammelten organischen Abfälle werden entweder kompostiert oder vergärt. In der Vergärung entsteht Biogas, ein CO2-neutraler Energieträger, welcher einen Beitrag an die Energiestrategie 2050 der Schweiz leistet. Die Mitarbeitenden der Vergärungsanlagen benötigen ein grosses Fachwissen, um die stetig steigenden Anforderungen des Metiers erfüllen zu können. Deshalb bieten die drei zuständigen Verbände Kompostforum Schweiz, Ökostrom Schweiz und Biomasse Suisse eine neue Grundausbildung für die Grüngutbranche an. Diese entspricht den Vorgaben der Bundesverordnung über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen VVEA und befähigt die Teilnehmenden, einen professionellen Grüngutverarbeitungsbetrieb zu führen. Weiterlesen

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Mögliche Auswirkungen von geologischen Tiefenlagern auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sollen frühzeitig erkannt werden. Zu diesem Zweck sollen in der kürzlich gestarteten Etappe 3 des Standortauswahlverfahrens neben einem Monitoring auch verschiedene, sogenannte «vertiefte Untersuchungen (VU)» durchgeführt werden. Weiterlesen

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Welche Informationen benötigen Menschen in der Zukunft über geologische Tiefenlager? Diese vielschichtige Frage beschäftigte die Expertengruppe der internationalen Kernenergie-Agentur Nuclear Energy Agency (NEA) zum Thema Wissensmanagement und Markierung geologischer Tiefenlager in den letzten Jahren. An einem Workshop in Paris wurden die Ergebnisse präsentiert.

Im Zentrum stand dabei die geänderte Sichtweise: Früher sollte mit der Markierung eines geologischen Tiefenlagers das unbeabsichtigte menschliche Eindringen in ferner Zukunft verhindert werden. Dazu wurde z. B. das Konzept der Dornen-Landschaft entwickelt, welches Menschen abschrecken sollte, am Ort eines geologischen Tiefenlagers zu graben. So sollte verhindert werden, dass sich Menschen Gefahren durch die immer noch vorhandene Radioaktivität aussetzen.

Diese Sichtweise hat sich geändert. Heute steht eine offenere Überlegung im Vordergrund. Künftigen Generationen sollen eigene, informierte Entscheidungen über geologische Tiefenlager möglich sein. So wäre es z. B. denkbar, dass in ferner Zukunft – wenn die Radioaktivität im Tiefenlager auf ein ungefährliches Niveau abgeklungen ist – die eingelagerten Materialien als Ressourcen dienen könnten.

Deshalb ist die NEA-Expertengruppe zum Schluss gekommen, dass zu einem geologischen Tiefenlager ein ganzes Wissenserhaltungssystem über verschiedene Zeiträume benötigt wird. Dies soll technische (wie z. B. die Aufbewahrung des Abfallinventars) aber auch gesellschaftliche Aspekte (z. B. Museen, Kunst oder Informationszentren) umfassen. Künftige Generationen sollen so einerseits vergangene Überlegungen und Taten nachvollziehen, andererseits aber auch selbst gut informierte Entscheidungen zur noch ferneren Zukunft geologischer Tiefenlager fällen können.

Simone Brander, Leiterin Grundlagen Entsorgung

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Am Montag, 21. Januar 2019, fand die erste von vier Infoveranstaltungen des BFE in den drei potenziellen Standortregionen für geologische Tiefenlager statt. An der Veranstaltung in Schaffhausen wurde über den Abschluss der Etappe 2 des Standortauswahlverfahrens informiert und ein Ausblick auf die kürzlich gestartete Etappe 3 gegeben.

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Das Kernenergiegesetz schreibt vor, dass die in der Schweiz anfallenden radioaktiven Abfälle grundsätzlich in der Schweiz und in geologischen Tiefenlagern entsorgt werden müssen. Im Video der Nagra erfahren Sie, weshalb andere Arten der Entsorgung weniger sicher sind, woher der radioaktive Abfall stammt und wie lange er in der Tiefe gelagert werden muss. Weiterlesen

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«Wie würden Sie es beurteilen, wenn sich ein Atomendlager in Ihrer Nähe befinden würde?» Diese Frage liess das BFE seit 2012 zum vierten Mal im Rahmen der Immo-Barometer-Befragung untersuchen. Die Studie zu den Einschätzungen der Deutschschweizer Bevölkerung zeigt, dass die starke Ablehnung eines möglichen Tiefenlagers für radioaktive Abfälle in der Wohnumgebung über die letzten Jahre zurückgegangen ist.

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Am 1. Dezember 2018 führte die Regionalkonferenz Nördlich Lägern die Startversammlung für Etappe 3 durch. Der Präsident der Regionalkonferenz Nördlich Lägern, Hanspeter Lienhart, spricht in einem Interview über die Mitwirkung von Deutschland und die Diskussion zum Standort der Oberflächenanlage für ein geologiches Tiefenlager.

 

Stefan Jordi und Clemens Bolli, Sektion Entsorgung radioaktive Abfälle BFE

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So lautet der Titel einer Ausstellung in der Altefabrik in Rapperswil. Er entstand aufgrund der Videoarbeit «We Are Champions» von Inas Halabi – einer in Palästina geborenen Künstlerin, die dank einer Atelierresidenz auch in der Schweiz tätig war. In «We Are Champions» kombiniert Halabi ein Interview mit einer Mitarbeiterin des Kernkraftwerks Gösgen mit Filmmaterial des US-Verteidigungsministeriums. Die zwei Zeitangaben «forever» und «in a hundred years» stammen aus dem Interview und haben einen Bezug zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle in der Schweiz: Etwa in hundert Jahren könnte sich der Bundesrat dafür entscheiden, ein dannzumal gebautes und überwachtes geologisches Tiefenlager zu verschliessen.

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